Aktivitäten der AG Mobil des ABID e.V.

Die Arbeitsgruppe Mobilität des ABID e.V. führte am 19. Februar 2026 eine umfassende Barrierefreiheitskontrolle im Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Strecke Berlin – Wittenberge durch. Diese Überprüfung erfolgte in enger Kooperation mit Vertretern der Deutsche Bahn AG.

Prüfungsgegenstand
Im Fokus der Kontrolle stand die Barrierefreiheit des SEV für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen:

  • Körperliche Einschränkungen
  • Blindheit und starke Sehbeeinträchtigung
  • Gehbeeinträchtigung
  • Rollstuhlfahrer
  • Hörbeeinträchtigungen Verlauf der Prüfungen
    Die erste Kontrolle zur Barrierefreiheit des SEV fand bereits am 11. August 2025 statt. Bei der zweiten Kontrolle am 19. Februar 2026, die gemeinsam mit Bahnvertretern durchgeführt wurde, konnten deutliche Verbesserungen festgestellt werden. Ergebnisse
    Die Überprüfung ergab, dass zahlreiche zuvor nicht barrierefreie Situationen entsprechend angepasst wurden. Diese Verbesserungen ermöglichen es einem erweiterten Personenkreis, die SEV-Strecke zu nutzen. Würdigung
    Der ABID e.V. dankt allen beteiligten Partnern, insbesondere der Deutsche Bahn AG, für die konstruktive Zusammenarbeit und die erfolgreiche Umsetzung der Barrierefreiheitsmaßnahmen.

ABID e.V.
Arbeitsgruppe Mobilität
Thomas Schirmer

Datum: 19. Februar 2026
Strecke: Berlin – Wittenberge
Partner: Deutsche Bahn AG

Barrierefreier Einstieg in den SEV-Bus: Die niedrige Einstiegshöhe ermöglicht Menschen im Rollstuhl, mit Rollator, Kinderwagen und anderen Mobilitätshilfen einen stufenlosen und selbstständigen Zugang zum Schienenersatzverkehr.
Barrierefreie Beschilderung am SEV-Haltestelle: Gut sichtbare Wegweiser informieren über rollstuhlgerechte WC-Anlagen (6-22 Uhr im Döner am Bahnhof) und den DB ServiceStore, was die Orientierung für alle Fahrgäste erleichtert.
Barrierefreie Fahrgastinformation im SEV-Bus: Das digitale Display zeigt die nächsten Haltestellen und Abfahrtszeiten für schwerhörige Fahrgäste an, während zusätzlich eine Audioansage für blinde und seheingeschränkte Menschen die Stationen durchsagt.

Bedeutung für die Fahrgäste:

Die barrierefreie Gestaltung ermöglicht es allen Menschen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen – den öffentlichen Nahverkehr selbstständig und sicher zu nutzen.

Diese Umsetzung zeigt: Die Zusammenarbeit zwischen ABID e.V. und der Deutsche Bahn AG führt zu konkreten Verbesserungen im Alltag mobilitätseingeschränkter Menschen.