Am 03.10.2025 trat die aktualisierte Versorgungsmedizin Verordnung (6. Verordnung)des Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Kraft.Wir begrüßen grundsätzlich, dass die Kritik aufgenommen wurde und fordern eine rascheUmsetzung einer bundeseinheitlichen Bewertung im Feststellungsverfahren für einen Gradder Behinderung. Die bisherigen länderhoheitlichen Differenzen tragen erheblich zu einerunfairen Unterstützung durch Nachteilsausgleiche bei. Selbst bei Versorgungsämtern imselben Bundesland gibt es […]
Jeder Mensch hat das Recht auf den „höchsten erreichbaren Stand an körperlicher und geistigerGesundheit“ (Art. 12 Abs. 1 UN Sozialpakt). Dabei soll insbesondere auch die Gesundheit von Menschenmit Behinderung gesichert werden. (Art. 25 UN-BRK).Daher sehen wir mit großer Sorge die diskutierten Empfehlungen zur Stabilisierung des Beitragssatzeszur gesetzlichen Krankenversorgung der FinanzKommission Gesundheit, da diese zu großem […]
Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland e.V. verweist darauf, dassZwangsmaßnahmen generell eine Ultima-Ratio-Maßnahmen darstellen. Insbesonderebei Zwangsmaßnahmen außerhalb eines Krankenhauses müssen wiederholt alleerdenklichen Maßnahmen zur Reduktion von Zwangsmaßnahmen wie Einsatz vonSitzwachen, reizarme Umgebung Anwendung finden und deren Anwendung auchdokumentiert werden. Hiermit soll insbesondere in prekär besetzten Einrichtungenvorgebeugt werden, dass nicht Zwangsmaßnahmen nur aus Personalengpässenergriffen werden.Des Weiteren weisen […]
Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland ABID e.V. begr¸flt grunds‰tzlich diegeplanten Maflnahmen wie die elektronische Aufenthalts¸berwachung f¸r einen besserenGewaltschutz.Allerdings trifft diese Maflnahme einerseits nur auf eine verh‰ltnism‰flig kleine PersonengruppeGewaltbetroffener zu und kann andererseits nur ein essentieller Bestandteil im Gewaltschutzgem. Istanbul-Konvention sein.Ebenso begr¸flen wir die Erhˆhung des Strafrahmens bei Verstˆflen. Wir geben jedoch zubedenken, dass h‰usliche Gewalt […]
H‰usliche Gewalt und sexualisierte Gewalt stellen eines der grˆflten Gesundheitsprobleme weltweitdar.12Frauen mit Behinderung sind 2- 3mal h‰ufiger betroffen.34Beinahe t‰glich wird in Deutschland einePerson durch h‰usliche Gewalt ermordet.5Zudem kommt es zu kˆrperlichen Gesundheitsfolgen wie –teils nicht verheilten – Verletzungen, Behinderung und Schwangerschaftskomplikationen sowie einerReihe mˆglicher psychischer Folgeerkrankungen bis hin zur Suizidalit‰t.67Ein Sonderfall ist die Gewalt inPflegebeziehungen […]
Im Juni 2024 veröffentlichte Handicap International e.V. im Rahmen desProgrammbereichs Crossroads in Zusammenarbeit mit der Selbstvertretungsgruppe„NOW! Nicht Ohne das Wir“ Informationsmaterial für Geflüchtete mit Behinderung undderen Angehörige.Das Material steht in neun Sprachen (Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Englisch,Französisch, Kurmanji, Türkisch, Farsi und Arabisch) zur Verfügung.Dabei wird auf sechs Themenbereiche eingegangen: zur PDF
Am 9.2.2024 wurde das Positionspapier der AG Inklusive Medizin im BayerischenHausärzteverband unter der Leitung von Frau Dr. Ute Schaaf beschlossen. Demnach sollenalle ärztlich Tätigen in der patientennahen Versorgung Wissen und Kompetenzen bei derBehandlung von Menschen mit geistiger und /oder komplexer Behinderung haben. Dies sollbereits im Medizinstudium Inhalt darstellen. Das vollständige Positionspapier finden Sie hierDer Allgemeine […]
Allgemeiner Behindertenverband ABiD e.V.Digitalisierung stellt eine wichtige ergänzende Möglichkeit barrierefreier und wiederholtabrufbarer Informationen – wie zu Beipackzetteln von Arzneimitteln – dar.So bedeutet das Projekt GI 4.0 (Gebrauchsinformation 4.0) zum europaweiten Abruf vonBeipackzetteln bestimmter Medikamente auf der Internetseitehttps://www.gebrauchsinformation4-0.de/ oder der App ein guter Anfang. Allerdings hatman es dabei wie auch bei gedruckten Beipackzetteln verpasst, an die […]
Im Gesundheitsbereich widmen wir uns der medizinischen Versorgung der Menschen mit
Behinderung/chronischer Erkrankung.
So kämpfen wir mit politischer, Netzwerk- und Aufklärungsarbeit gemeinsam für:
Barrierefreiheit bei der Nutzung von und Zugang zu medizinischen Einrichtungen wie ärztlichen Praxen, Krankenhäusern, Physiotherapiepraxen etc.
Vermittlung von Inklusion bereits in der medizinischen Ausbildung
Barrierefreien Schutz vor Gewalt (häusliche/sexualisierte Gewalt)
Medizinische Versorgung Geflüchteter/Migrant:innen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung
Anerkennung von unsichtbarer und sichtbarer Behinderung
Aber auch weitere Themen wie aktuelle Gesetzesvorhaben, Inklusion während der schulischen bis zur beruflichen Ausbildung und im Arbeitsleben, Diskriminierung, Bekämpfung von Isolation und Einsamkeit, kulturelle Teilhabe sowie sozialmedizinische Aspekte wie die Hilfsmittelversorgung oder Anerkennung einer (Schwer-)behinderung sind uns ein wichtiges Anliegen.
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