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Einladung des Präsidenten der Union der (40) Behindertenorganisationen Aserbaidschans

Vom 2. bis 4. Oktober trafen sich auf Einladung des Präsidenten der Union der (40) Behindertenorganisationen Aserbaidschans (UDPO), Davud Rahimli, Vertreter*innen von Behindertenorganisationen aus 11 Staaten der ehemaligen Sowjetunion und dem ABiD aus Deutschland zu einer Konferenz in Baku, um Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten der Schaffung einer inklusiven Gesellschaft auszutauschen. Damit wurde angeknüpft an die Konferenzen in Duschanbe 2017, Taschkent 2018 und Berlin im März 2019.

Vom 2. bis 4. Oktober trafen sich auf Einladung des Präsidenten der Union der (40) Behindertenorganisationen Aserbaidschans (UDPO), Davud Rahimli, Vertreter*innen von Behindertenorganisationen aus 11 Staaten der ehemaligen Sowjetunion und dem Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD aus Deutschland zu einer Konferenz in Baku, um Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten der Schaffung einer inklusiven Gesellschaft auszutauschen. Damit wurde angeknüpft an die Konferenzen in Duschanbe 2017, Taschkent 2018 und Berlin im März 2019.

Zu den Themen gehörten die Bildung, berufliche Rehabilitation, der Zusammenhang von den 17 SDG’s und der UN-BRK, Chancen für mehr Teilhabe durch die Digitalisierung, Sport und barrierefreier Tourismus.

Für den Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD nahmen das für die internationale Arbeit zuständige Vorstandsmitglied André Nowak sowie Maryia Rudz als Dolmetscherin und Projektmitarbeiterin des Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD-Instituts teil.
Zum Programm gehörten auch der Besuch im Parlament Aserbaidschans und Gespräche mit Abgeordneten sowie Regierungsvertretern, darunter mit dem Arbeits- und Sozialminister Sahil Babayev sowie dem Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Prof. Hadi M. Racabli.
Aserbaidschan hat ebenso wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) bereits vor 10 Jahren ratifiziert und kann auf eine Reihe von Aktivitäten und Fortschritten verweisen. Trotzdem gibt es in der attraktiven und sich sehr dynamisch entwickelnden Stadt noch viele Barrieren unterschiedlichster Art, nicht nur in der historischen Altstadt von Baku. So war auch der Plenarsaal nur über Treppen erreichbar – dies soll nun auch geändert werden. Dreihundert Niederflurbusse wurden bereits angeschafft, so mancher Bordstein abgesenkt und super sind die vielen barrierefreien Baku-Taxis, wie es sie auch in London gibt.

Der schon seit Jahren zu unterschiedlichen Themen und an unterschiedlichen Orten stattfindende internationale Erfahrungsaustausch soll (auf Einladung des Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD-Institutes) am 17./18. April 2020 in Berlin fortgesetzt werden.