
Das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) wurde am 5. April 2018
gegründet.
Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die Selbstvertretungs- und Selbsthilfefunktionen
des ABiD durch praxisbasierte wissenschaftliche Analysen zu fundieren, zu
verbreitern und anderweitig wirksamer zu gestalten. Es betrachtet sich als Teil der
Disability Studies Community in Deutschland; seine Spezifik besteht darin, aus
Betroffenenperspektive zu agieren.
Der Leitgedanke des IB&P kommt schon in seinem Namen zum Ausdruck: Menschen
mit Behinderungen soll die aktive Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen
Lebens in Deutschland und Europa ermöglicht werden. Das IB&P verfolgt dieses Ziel
nicht nur, es ist selbst Teil der Umsetzung dessen: Genauer gesagt handelt es sich
um eine „Tochter“-Gründung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland
„Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V. (ABiD).
Gerade deshalb sehen es sowohl der ABiD als auch das IB&P als Ziel an,
emanzipative Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen
Lebens in Deutschland anzustoßen, zu begleiten und aktiv zu fördern. Er folgt damit
den Buchstaben und dem Geist der UN-Behindertenrechtskonvention.
Das IB&P ist als An-Institut an der Alice Salomon Hochschule Berlin anerkannt und
arbeitet von Beginn an mit der ASH zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt des IB&P
ist die Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen in Osteuropa und
Zentralasien.
Mehr auf der Homepage http://www.abid-institut.de