Kurzmeldungen

Mobilitätsservice endlich preiswerter!
Ab 1. Juni ist die Deutsche Bahn (DB) unter der neuen zentralen Service-Nummer
0180 6 99 66 33 zu erreichen. Unabhängig von der Dauer des Gesprächs kostet ein Anruf dann 20 Cent aus dem Festnetz und maximal 60 Cent aus dem Mobilfunknetz.
Endlich ist die Abzocke beendet, denn bisher konnte eine Anmeldung bei der  Mobilitätsservicezentrale schon in der Warteschleife schnell ein paar Euro kosten. Das wird jetzt ab 1. Juni 2013 vom Gesetzgeber verboten.
Im Zuge der Rufnummernumstellung erhält die Mobilitätsservice-Zentrale der DB eine neue Rufnummer. Diese lautet: 01806 - 51 2 5 12, bei der bisherigen Rufnummer wird eine Bandansage mit allen relevanten Informationen geschaltet, teilte Ellen Engel-Kuhn, die Leiterin der Kontaktstelle für Behindertenangelegenheiten der DB, mit.
Admin. PB, 27.05.2013

ABiD erwartet von ADAC und DP Vorreiterrolle bei Barrierefreiheit
Liebe Mitglieder und Freunde,
soeben lese ich bei n-tv (Internet), daß die Deutsche Post und der ADAC ein gemeinsames Fernbus-Unternehmen gründeten. Ab November will der neue Brachenriese zunächst sechs Linien anbieten, um später zu einem flächendeckenden Netz zu kommen.
Dazu erkläre ich namens des ABiD:
Von diesem neuen und wirtschaftlich starken Unternehmen erwartet der ABiD, daß von vornherein und ohne Ausnahme jeder eingesetzte Bus die Mindestkriterien an Barrierefreiheit erfüllt, die im Gesetz für spätere Zeiträume verbindlich festgelegt sind. Es müssen also mindestens zwei (sich nicht umsetzende) Rollstuhlfahre/innen mitfahren können. Für seh- und hörbehinderte Mitreisende muß hinreichen kontrastreich und verständlich in den Bus hinein- und auch wieder herausgeführt werden.
Ein so großes Unternehmen muß jetzt mal in vorbildlicher Weise vorangehen. Es wäre wichtig, nicht immer bis zum letzten Tag zu warten, den ein Übergangsgesetz einräumt, um die UN-Behindertenrechtskonvention buchstabengetreu und sinnentsprechend umzusetzen. Dazu gehört  übrigens auch, daß grenzüberschreitende Linienfernbusse - obwohl das im Gesetz leider nicht vorgeschrieben ist - barrierefrei zu sein haben. Auch hier wäre die Vorbildfunktion eines großen, neuen Ungernehmens wichtig. Es soll die Regierung, die sich durch Zögerlichkeit und zahlreiche
Ausnahmeregelungen "auszeichnet", beschämen und zeigen, daß es der Sozialverpflichtung des Eigentums nachkommt.
Der ABiD bittet zudem seine Mitglieder - und selbstverständlich auch alle anderen Interessenten an derartig barrierefreien Fern-und Reisebussen - sich auch eigenständig an den ADAC und die Deutsche Post zu wenden, um unsere dieesbezüglichen Ansprüche deutlich zu machen.
Euer Ilja Seifert, ABiD-Vorsitzender. 10.05.2013


Wertmarke für ÖPNV erhöht sich ab 01.01.2013
"CDU/CSU, FDP und Die Grünen" stimmten am 25.10.12  in den späten Abendstunden im Bundestag für die Erhöhung der Eigenbeteiligung von schwerbehinderten Menschen für die Freifahrtberechtigung im öffentlichen Nahverkehr, DIE LINKE fordert mit einem Änderungsantrag die Beibehaltung der bisherigen Höhe der Eigenbeteiligung, die SPD enthält sich der Stimme. Damit steigt der Preis der Wertmarke ab 1. Januar 2013 um 20 Prozent von 60 auf 72 Euro, weitere jährliche Preiserhöhungen durch eine Dynamisierungsregel sind vorprogrammiert. Damit erhöhen Bund und Länder ihre Einnahmen von ca. 45 Millionen auf 55 Millionen Euro durch den Wertmarkenverkauf - eine verdeckte Gegenfinanzierung der eigentlich kostenlos neu auszugebenden Schwerbehindertenausweise, meint der behindertenpolitische Sprecher der LINKEN, Ilja Seifert. Auch zahlreiche Behindertenverbände hatten gegen die geplante Gebührenerhöhung protestiert.
Eigentlich sollte der Gesetzentwurf still und leise "durchgewinkt" werden. Auf Verlangen der LINKEN gibt es nun wenigstens zu Protokoll gegebene Reden.
Ilja Seifert weist in seiner Rede darauf hin, daß es die  vielen kleineren Beiträge sind, die Menschen mit Behinderungen zunehmend belasten. Dazu gehört auch die Rundfunkgebühr, welche für über 580.000 Schwerbehinderte ab 1. Januar erstmalig zu zahlen ist "
admin.PB., 26.10.2012

• Datei: Wer_hat_Anspruch_auf_unentgeltliche_Befoerderung.pdf

Bundesvereinigung Lebenshilfe wählt neue Vorsitzende - herzlichen Glückwunsch
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat am 22. Sept. d.J. Ulla Schmidt zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Auf der Mitgliederversammlung wurde auch über einen neuen Verbandsnamen entschieden. Statt "Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung" wird die Selbsthilfeorganisation in Zukunft nur noch "Bundesvereinigung Lebenshilfe" heißen.

Der Vorsitzende des ABiD, Dr. Ilja Seifert, MdB, gratuliert zur Wahl und zur Namensänderung:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
liebe Ulla Schmidt,

zu Ihrer überzeugenden Wahl als neue Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe gratuliere ich herzlich und sende Ihnen meine Glückwünsche.

Als Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes „Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V. (ABiD) kenne und schätze ich Ihr Engagement für die volle Teilhabe und ein gutes Leben für Menschen mit Behinderungen- auch wenn ich mit der Ministerin Ulla Schmidt so manche kontroverse Debatte führen mußte.

Es freut mich, daß Ihre Organisation gleichzeitig mit der Wahl ihren Namen änderte, so daß der von vielen Betroffenen als diskriminierend empfundene Zusatz „geistige Behinderung“ entfiel.

Ich wünsche sehr, dass in Ihrer Arbeit die Landesvereinigungen der neuen Bundesländer eine wirksame Rolle spielen können, auch wenn leider keiner ihrer Vertreter im neuen Vorstand vertreten ist.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die Zukunft alles Gute zu wünschen und die Hoffnung ausdrücken, dass sich unter Ihrer Führung die Zusammenarbeit der Behindertenverbände und –initiativen weiter entwickelt.

Mit freundlichen Grüßen

Ilja Seifert
Berlin, den 24.09.2012



Bundesrat stimmt für Kostensteigerung im ÖPNV
Behindertenbeauftragter der Bundesregierung kritisiert Bundesrats-Beschluss -  höhere Belastung behinderter Menschen im öffentlichen Personennahverkehr

Der Bundesrat hat heute auf Betreiben der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beschlossen, behinderte Menschen mit höheren Kosten zu belasten, wenn sie den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Der zugrundeliegende Gesetzesantrag sieht 72 statt 60 Euro pro Jahr für Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr vor. Außerdem sollen die Fahrtkosten laut Antrag regelmäßig steigen. Der Bundestag muss sich noch mit dem Gesetzentwurf befassen. „Auch wenn eine Steigerung von zunächst zwölf Euro nicht besonders viel scheint, würde es wieder einmal die behinderten Menschen besonders hart treffen, die nur ein geringes Einkommen haben und nicht von der Zahlung befreit sind. Bereits durch die höheren Rundfunkgebühren sind behinderte Menschen vonseiten der Länder belastet worden“, kritisiert Hubert Hüppe.
Berlin, am 11.05.2012
Büro des Beauftragten der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
11017 Berlin
Tel: +49 (0)30 18 527 - 2723
Fax: +49 (0)30 18 527 - 1871
Email: benedikt.buenker@bmas.bund.de
Internet: www.behindertenbeauftragter.de


Taubblindheit bedeutet oft Isolation
14 000 Unterschriften hat die Stiftung taubblind leben am 29. März 2012 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales überreicht. Sie fordert die Anerkennung von Taubblindheit als eigenständiger Behinderung und eine bessere Unterstützung für taubblinde Menschen. Diesen werden oft notwendige Assistenzleistungen und Hilfsmittel verwehrt, kritisiert die Stiftung.
Viele Menschen, die von dieser doppelten Sinnesbehinderung betroffen seien, lebten daher völlig isoliert ohne jegliche Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.
Quelle: Der Paritätische 03/2012 Seite 27

Bild:ABiMV/PB Taubblinde mit Assistentin auf der DEMO - Rettungsschirme für ALLE - am 27.04.2012 in Berlin 

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Vorstandsmitglied des ABiD mit Verdienstkreuz geehrt!
Der stellvertretende ABiD-Vorsitzende und Vorsitzende des ABiMV, unser Freund Peter Braun aus Burg Stargard, wurde am 19. März mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD geehrt.
Names des ABiD und in meinem eigenen Namen gratuliere ich ihm ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. Es ist sehr erfreulich, daß das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken von Peter Braun nunmehr auch diese außerordentliche staatliche Anerkennung fand. Er ist ja alles andere als ein "pflegeleichter" angepaßter Mitläufer. Er hat Prinzipien, an denen er seine Arbeit ausrichtet. Selbstbestimmung und Würde, die Attribute des ABiD, gehören ganz weit oben auf seiner Prioritätsliste dazu. Von dieser Warte aus - und mit dem profunden Wissen des bodenständigen Experten in eigener Sache, der auch die Erfahrungen anderer Betroffener aktiv in seine Überlegungen einbezieht - bleibt er stets kritisch und selbstkritisch. Nicht selbstzufriedene Rückschau prägt seinen Charakter, sondern forderndes Voranschreiten.
Wir sind stolz, einen solchen Mann an der Spitze des ABiD und seines mecklenburg-vorpommerschen Landesverbands zu haben.

Ilja Seifert, Berlin 28.03.2011
ABiD-Vorsitzender


Bild:SBV-D. Lips/ Der Ministerpräsident des Landes zeichnet Peter Braun mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

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Kein Potenzmittel auf Rezept
Aus http:www.Süddeutsche.de
08.03.2012, 09:40

Ein Urteil des Bundessozialgerichts zwingt MS-Kranke mit sexuellen Funktionsstörungen, Potenzmittel weiterhin selbst zu zahlen. Behindertenverbände beklagen, dass Geschlechtsverkehr in der Gesellschaft normal sei, "nur für Behinderte offenbar nicht".
admin.P.B.09.03,2012
Hier finden Sie den Artikel:
• Link: Süddeutsche

C o n t e r g a n o p f e r – R e q u i e m am 26. Nov. in Berlin
Jeder ist Willkommen!
Anlass für die Gedenkveranstaltung ist der Contergan–Skandal, der über 10.000 geschädigte Opfer hinterließ. Die Marktrücknahme des Medikaments jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Tausende Tote sind zu beklagen und wir blicken auf 50 Jahre Leid von schwerstgeschädigten Menschen, meist ohne Arme und/oder ohne Beine, manche ohne jegliche Gliedmaßen. Aufgrund der Behinderungen konnten viele der Überlebenden keiner Arbeit nachgehen und verständlich auch, dass sich im zunehmenden Alter durch jahrelange Fehlbelastungen schwere Folgeschäden einstellen! Noch immer kämpfen die ca. 2.800 überlebenden Opfer um angemessene Entschädigung, Anerkennung und Leistungen. Sie fordern ein selbstbestimmtes Leben und die dazu nötige Hilfe. Auf dieser Veranstaltung wird Dr. Ilja Seifert, MdB als Ehrenmitglied benannt.
Info: Christian Stürmer
Vorsitzender des Contergannetzwerkes Deutschland e.V.
• Datei: Einladung_Informationen_Neues_zum_Conterganopfer-Requiems_-_Gedenkmesse_an_die_Todesopfer_&_Gerechtigkeitskonzert_am_26.11.2011.pdf

Altersgerecht Umbauen mit KfW-Darlehen
Die KfW-Bankengruppe wird das Programm Altersgerecht Umbauen ab 01.01.2012 in der Darlehensvariante als Eigenprogramm fortführen. Das Programm wird künftig aus KfW-Mitteln im Zins verbilligt und mit einem attraktiven Zinssatz ausgestattet.
Dennoch wird die KfW die bisherige Verbilligungsleistung des Bundes lediglich
teilweise kompensieren können.
Zur Sicherung der Zinskonditionen des auslaufenden Bundesprogramms können noch Darlehensanträge im Original bis zum 16.12.2011 (einschließlich) bei der KfW eingereicht werden.
admin. PB, 22.11.2011
• Datei: 20111121_KFW_Fortfuehrung_Altersgerecht_Umbauen.pdf

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