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BILD:SBV/PB In der KITA - Märchenwald wollen alle Kinder einen Luftballon für die Kinder der Welt steigen lassen
Herzliche Glückwünsche zum Internationalen KindertagIn unseren Landesverbänden feiern Verbände und Kinder heute den Internationalen Kindertag.
In Burg Stargard in der KITA Märchenwald überbrachten der Vorsitzende des Stargarder Behindertenverbandes e.V. und Mitglieder Glückwünsche und Geschenke.
Wir fordern für alle Kinder Chancengleichheit und eine inklusive Bildung in der Bundesrepublik ein.
An dieser Stelle möchte ich auf die Lage von Familien, insbesondere auch von Alleinerziehenden, mit behinderten Kindern hinweisen, sie wird nach wie vor durch Chancenungleichheit und tagtägliche Diskriminierung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
Gerade den Frauen und Männern, die ihre behinderten Kinder und häufig auch weitere behinderte oder chronisch kranke Angehörige aufopferungsvoll betreuen und versorgen, gilt unsere ganze Anerkennung, denn sie schaffen häufig mit übermenschlichen Kräften für ihre Kinder die Voraussetzung, dass sie in der KITA und in der Schule spielen und lernen können.
Wir stehen alle in der Pflicht dieses Engagement zu unterstützen.
Also herzlichen Glückwunsch liebe Kinder!
Nötig ist es allemal, denn eine Gesellschaft wo Kinderreichtum als ein Armutsrisiko gilt, ist ein Ehrentag für Kinder nicht überflüssig.
admin.P.B. 01.06.10


Bild:ABiD/PB.
Menschenkette - am 5. Mai in BerlinBerlin am 5. Mai 2010
Wir haben es wirklich geschafft, am 5. Mai, dem Europäischen Protestag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, vom Brandenburger Tor bis zum Reichstagsgebäude eine bunte Menschenkette zu bilden. Die Vielfalt und Kraft der Menschen mit und ohne Behinderungen war schon beeindruckend. Leider hat das Öffentlich Rechtliche Fernsehen wieder einmal ausgeblendet und weder von der heutigen Protestaktion der Menschen mit Behinderungen in Berlin noch von den vielen Aktionen in anderen Städten der Bundesrepublik Deutschland umfassend berichtet.
Der Vorstand des ABiD bedankt sich bei ALLEN, die diese Aktion unterstützt und daran teilgenommen haben.
P. Braun, admin
Schauen Sie doch mal in die Bildergalerie:
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weitere Fotos finden Sie hier:
GdW-Präsident - mehr barrierefreie Wohnungen bauen! Am Samstag, den 17. April organisierte der ABiD im MEVENTUM - Berlin von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein internationales Forum zum Thema: Wohnen, wie, wo, mit wem ich will!
Damit wollte der Verband zur Bewußtseinsbildung insbesondere von Wohnungunternehmen beitragen, denn zur praktischen Umsetzung des in der UN- Behindertenrechtskonvention Artikel 19 eingeforderten Rechts, allen Menschen eine unabhängige Lebensführung zu ermöglichen, benötigen wir in Deutschland einen Wohnungsmarkt, der mehr barrierfreie oder barrierearme Mietwohnungen anbietet.
Der Bundesverband der Deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) war durch seinen Präsidenten, Lutz Freitag, vertreten. In seinem Vortrag stellte Herr Freitag fest. "Der GdW setzt sich für mehr barrierefreie und barrierearme Wohnungen in seinem Bestand ein. Insgesamt sind allerdings in Deutschland nur etwa 1 % der Mietwohnungen barrierefrei. Notwendig ist ein bundesweit einheitliches Baurecht mit verpflichtenden Regelungen zum barrierfreien Bauen und umfassende Förderprogramme zum Bau barrierefreier Wohnungen. Menschen mit Behinderung, die in ihrer eigenen Wohnung selbstbestimmt leben, schaffen eine dreifache Win-Win-Situation. Einmal den Gewinn an Humanität für behinderte Menschen, weil sie selbstbestimmt in ihren eigenen 4 Wänden leben können. Aber auch den Gewinn für die Gesellschaft, weil das Wohnen in der eigenen Wohnung mit Assistenz wesentlich preiswerter ist als eine stationäre Unterbringung in Heimen. Zudem ist es auch eine Gewinnsituation für unsere Wohnungsunternehmen, da Menschen mit Behinderung zu unseren sozial verträglichen und zuverlässigen Kunden gehören". Beifall bekam der Präsident Freitag auch für seine Ankündigung, dass der GdW die Bundesinitative "Daheim statt Heim" unterstützen wird.
admin.PB.
"Aufzug statt Auszug" hier:
• Link:
Zum Artikel von Frau Susanne Krumpholz im KOBINET


Bild:ABiD/PB: Unsere Freunde aus Belarus (von links) Irina Markewitsch, Ludmila Kalmykova, Vassilij Lukashevich auf der Geburtstagsfeier
20 Jahre ABiD e.V.- große Feier mit internationalen Gästen in Berlin Am 16. April im MEVENTUM - Berlin feierte der ABiD sein 20- jähriges Bestehen mit Gästen und Freunden. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren gründeten wir den Allgemeinen Behindertenverband der DDR e.V.. Anlässlich dieses Ereignissen waren Gäste aus 6 Nationen gekommen, um mit uns zusammen dieses Ereignis zu feiern.
Den weitesten Flug hatten unsere Freunde aus Kasachstan. Delegationen der Behindertenverbänden der Ukraine, aus Rußland, aus der Tschechischen Republik, aus Ungarn und aus Polen überbrachten Grüße und Geschenke. Frau Dr. Sabine Bergmann-Pohl, die SchirmFrau unseres Verbandes, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Herr Hubert Hüppe waren unsere Gäste und natürlich viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der Selbstbestimmten Behindertenbewegung.
admin.PB. 17.04.10


Stevie Wonder mit der ihm überreichten Urkunde in Braille-Schrift, rechts neben ihm Ban Ki Moon.
Stevie Wonder Friedensbotschafter der Vereinten NationenNew York (DPA). Der blinde US Popsänger Stevie Wonder ist zum Friedensbotschafter der Vereinten Nationen berufen worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verlieh dem 59 Jahre alten Oscarpreisträger und vielfachen Grammy- Gewinner am Donnerstag, dem 03.12.09 die höchste Ehre der Weltorganisation. Wonder will sich besonders für die Belange von Behinderten einsetzen. Er ist der elfte Friedensbotschafter der Vereinten Nationen. "Das ist eine neue Herausforderung für mich - so, wie einen neuen Song zu schreiben", sagte er. Zehn Prozent aller Menschen weltweit seien von Behinderung betroffen. Er wolle alles dafür tun, ihnen Anerkennung und einen gleichberechtigen Zugang zur Welt zu verschaffen. "Ich hoffe, dass die 90 Prozent der Menschheit nicht blinder sind als alle jene, die kein Augenlicht haben", sagte er.
Die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice unterschrieb bei der Zeremonie zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung die UN-Behindertenkonvention. Sie verpflichtet Staaten zu umfassenden Gleichstellungsbemühungen. Wonder habe durch sein Vorbild Millionen von Menschen in der Welt Hoffnung und Zuversicht gegeben, sagte Rice.
Wonder gilt mit 67 Millionen verkauften Alben längst als Musiklegende. Seit Jahrzehnten ist er auch sozial engagiert. Weitere UN-Friedensbotschafter sind etwa George Clooney, Michael Douglas, Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim und Charlize Theron.
dpa
Wir freuen uns riesig, herzlichen Glückwunsch admin.PB. eingestellt am 4.12.09
Ausgrenzung Schwerbehinderter in Thüringen Anläßlich des Internationalen Tages der Behinderten Menschen 2009 weist heute der Landesverband für Menschen mit Behinderungen in Thüringen e.V. auf die prekäre Entwicklung der Arbeitslosigkeit der Schwerbehinderten Menschen in Thüringen hin. Im Ergebnis der strukturellen Ausgrenzung und Ungleichbehandlung hat sich die Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter im Zeitraum von 1997 bis 2008 verdoppelt. Die Chance nach einer Arbeitslosigkeit wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu kommen ist dagegen gering!
Alle Maßnahmen des Freistaates Thüringen zur Beschäftigungsförderung Schwerbehinderter Menschen sind bisher gescheitert.
Dr. Karl Schran, 01.12.09
• Datei:
LMBT_aktuell_01_12_2009.pdf


Bild:ABiD/EQ Herr Dr. Ilja Seifert
Herr Dr. Jlja Seifert im Bundestag Die Zusammensetzung des 17. Deutschen Bundestages wurde am Sonntag gewählt. Wir, der ABiD- Vorstand, freuen uns darüber, dass unser Vorsitzender, Dr. Ilja Seifert, über die Landesliste der LINKEN in Sachsen erneut in den Bundestag gekommen ist. Wir gratulieren und wünschen viel Kraft und Durchhaltevermögen für die Durchsetzung einer fortschrittlichen Behindertenpolitik in Deutschland.
P. Braun, stellv. Vorsitzender, 30.09.09


Bild:ABiMV/P.B. Bildmitte Martin Marquard am 27. April 2009 auf der Berlin- Demo - setzt sich für den Abbau von Barrieren in Berlin und Europa ein.
Danke Martin MarquardWie ich soeben in der BBZ ( Ausgabe Oktober ) lese beendet am 4. September 2009 der erste Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen des Landes Berlin, Herr Martin Marquard, seine Tätigkeit als Landesbehindertenbeauftragter.
Sein fast 10 jähriges Wirken hat Spuren hinterlassen. Fast alle Busse und Strassenbahnen sowie jeder zweite U-Bahnhof sind barrierefrei erreichbar. Das S-Bahn-Netz wird weiter ausgebaut.
"Bus und Bahn für ALLE!" haben 1987 aufgebrachte Rollstuhlfahrer auf dem Kurfürstendamm gefordert. Zu diesem Zeitpunkt waren Busse, Bahnen und Bahnhöfe für Rollifahrer unerreichbar.
Unter den Demonstraten/innen war Martin Marquard. Seit dem hat er eine Menge Menschen überzeugt schrittweise Barrieren zu beseitigen und Berlin als moderne europäische Metropole auszubauen.
Jedesmal wenn ich nach Berlin komme freue ich mich, dass ich mit dem Rollstuhl immer besser zurecht komme. Dafür möchte ich mich bei Martin Marquard bedanken.
Alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand wünscht admin. P. Braun, 05.10.09.
• Link:
Martin Marquard legte jährlich Verstößeberichte vor:


Bild:ABiMV/PB Am 5. Mai 2008 demonstrierten Menschen mit und ohne Behinderungen aus der ganzen Bundesrepublik für einen gleichberechtigten Zugang zum Berliner Fernsehturm
40 Jahre Fernsehturm - 40 Jahre AusgrenzungDer Berliner Fernsehturm wird am 3. Oktober d.J. 40 Jahre alt. Dieses
Jubiläum ist Anlaß für ein großes Fest. Nicht zuletzt wird gefeiert, daß
alljährlich rund 1,2 Millionen Menschen aus nah und fern dieses höchste
öffentlich zugängige Gebäude der EU, das eines der Wahrzeichen der
Hauptstadt ist, besuchen.
Die Tatsache, daß Rollstuhlfahrern dieses Erlebnis nach wie vor
vorenthalten wird, bleibt bei vielen Jubelberichten häufig unerwähnt. Um
das zu ändern, erklärt der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes
„Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V. (BBV), Ilja Seifert am 30.09.09:
Berliner Fernsehturm muß barrierefrei werden!
• Datei:
ATT00018.doc
Mobilmachen gegen ZuständigkeitsgerangelLiebe Freunde,
die Fußgängerbrücke zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Schiffbauerdamm in Berlin scheint ein "Klacks" zu sein. Aber der BBV meint, wir dürfen an keiner Stelle mehr widerstandslos hinnehmen, daß neue Barrieren geschaffen oder bestehende nicht beseitigt werden, wo das
erforderlich ist.
Deshalb mobilisieren wir weiter für unsere öffentliche Aktion vor der Konzernzentrale der Bahn AG am 11. August. Wir bitten Euch, überall zu prüfen, ob Ihr uns unterstützen und teilnehmen könnt!
Parallel dazu - wir sind ja fair! - versuchen wir alles, um die Bahn von ihrer Beschwichtigungs-taktik (das sei nur eine "Instandsetzungsmaßnahme" und für einen Neubau wäre das Land Berlin zuständig) abzubringen. Und wir versuchen auch, das Land Berlin ins Boot zu holen. Die Sache soll nicht im Zuständigkeitsgerangel untergehen.
Ich gebe Euch hier die 2. PE in der Sache z.K. und bitte Euch, auch sie möglichst weit zu verbreiten. Gleichzeitig verbreite ich hier zwei offene Briefe. Einer ging an die Bahn, der andere an die Senatsverwaltung für Stadtentwickung. So dokumentieren wir auch unsere
Kooperationsbereitschaft.
Ilja Seifert, 23.07.09
• Link:
Bilder von der Aktion am 11. August hier:
• Datei:
P_r_e_s_s_e_m_i_t_t_e_i_l_u_n_g-23.07.09.pdf
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