HeilfastenImmer wieder stellten sich Ärztinnen und Ärzten die Frage, wie ein kranker Darm saniert werden könnte. Einer von ihnen, Dr. F. X. Mayr, war dabei davon ausgegangen, dass Schädigungen des Darms „das verbreitetste, unbekannteste und folgenschwerste aller Übel“ seien. Eben die Gifte im Darm würden „den Menschen krank, vorzeitig alt und hässlich machen“. Wird der Organismus aber vom Darm aus vergiftet, dann kann man ihn durch Umkehrung dieses Vorgangs auch wieder entgiften, vorausgesetzt, man bekommt die „Giftküche Darm“ wieder sauber. Eine wohl wirkungsvolle Hilfe dazu leistet ein schon sehr altes Heilverfahren: das Fasten.
• Datei:
ErnaehrungHeilfasten.pdf
KrebsrisikoEine vitalstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse mindert offenbar das Krebsrisiko.
Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wirkt eine gesunde Lebensführung, wenn also mit genügend Bewegung, gesunder Ernährung, seelischem Wohlbefinden und einer einigermaßen intakten Umwelt das Immunsystem immer wieder gestärkt werden kann, vorbeugend gegen Krebs. Die Immunologie nimmt heute auch bei der Krebstherapie eine zentrale Rolle ein, so dass sich die Frage stellt, wie auch die Ernährung auf unser Immunsystem wirkt.
Während sich die Schulmedizin bei der Krebstherapie immer noch weitgehend auf chirurgische Eingriffe, Chemotherapie und Bestrahlungen beschränkt, Methoden, die sicher auch oft unerlässlich sind, soll hier die Frage gestellt werden, wie auch durch die Ernährung die körpereigene Abwehr unterstützt werden kann, damit sie die Entwicklung bösartiger Zellen blockiert.
• Datei:
ErnaehrungKrebs.pdf
Schonkost bei Magen-Darm-BeschwerdenErnährungsempfehlungen bei einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt
Bei einer Schonkost geht es um die Frage, welche Nahrungsmittel man besser nicht verzehrt, um das Verdauungssystem zu schonen. Dafür gibt es verschiedene allgemeine Empfehlungen; aber gerade bei einem empfindlichen Verdauungssystem müssen natürlich individuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden: Verzichten sollte man also auf einem bekannte unverträgliche Nahrungsmittel wie Allergene oder eventuell gluten-, laktose-, fruktose- und histaminhaltige Lebensmittel oder auch auf andere.
Bei wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt sich eine leicht verdauliche Kost.
• Datei:
ErnaehrungSchonkost.pdf
Das Säure-Basen-(Un)GleichgewichtDer Mensch ist über seine Haut, seine inneren Organe und sein Stoffwechselsystem ständig auch Einflüssen von sauer und basisch ausgesetzt; über die Atmung, den Muskelstoffwechsel, die Magensäuerung, die Nierenfunktion und das Mineraliendepot im Körper kann jedoch immer wieder ein Ausgleich hergestellt werden, das so genannte Säure-Basen-Gleichgewicht.
Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der ph-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist: Im Dünndarm liegt der ph-Wert zum Beispiel bei 5 bis 6, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden können. Im Vergleich dazu liegt der ph-Wert in den meisten Körperzellen bei etwa 7 und im Blut bei 7,4 (ph-Werte unter 7 sind sauer, ph-Werte über 7 basisch). Während der ph-Wert des Urins kurzfristig vom sauren in den basischen Bereich und umgekehrt schwanken kann, muss er im Blut möglichst konstant bleiben, da kleinste Verschiebungen hier den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper stark belasten können.
• Datei:
SaeureBasenGleichg.pdf
Essen und nicht schlingen„Schnelles Essen“ oder lieber langsames, schlingen oder schlemmen?
Schon seit langer Zeit gibt es auf Bahnhöfen und Märkten, in Häfen und an Wegen so etwas wie Schnellimbiss, gibt es dort fliegende Händler und Stände, wo Hungrigen und Durstigen Speisen und Getränke zum sofortigen Verzehr oder zum Mitnehmen verkauft werden. Im 19. Jahrhundert eröffneten aus Russland heimgekehrte Soldaten aus dem napoleonischen Heer in Frankreich neue Schnellrestaurants mit dem Namen Bistro (russ. bystro = schnell). In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand in den USA der Begriff Fastfood (engl. fast = schnell, food = Essen), der sich anschließend auch in Europa und auf der ganzen Welt verbreitete.
Fastfood, auf Deutsch Schnellimbiss, wird selten in der herkömmlichen Gastronomie, häufiger an Theken oder im Straßenverkauf, teilweise auch per Lieferservice angeboten. Die Speisen werden einerseits schnell zubereitet, andererseits oft auch schnell verzehrt, manchmal auf Wegen, im Gehen oder Stehen. Typische Fastfood-Gerichte sind hierzulande Brat- oder Currywürste, Hot Dogs, Hamburger, Pommes Frites, Döner Kebab, Falafel und andere.
• Datei:
SlowFood.pdf
Wasser - die gesunde Lösung„Wasser – die gesunde Lösung“
So lautet der Titel eines Buches von Dr. Fereydoon Batmanghelidj (1931 bis 2004), in dem er die These formuliert, dass Krankheiten nicht das Ergebnis einer fehlerhaften Zusammenfassung von Stoffwechselregulatoren, sondern Durstsignale des Körpers sind. Viele Zivilisationskrankheiten kann man deshalb seines Erachtens ganz einfach und äußerst wirkungsvoll mit Wasser behandeln. Erläutert wird in diesem Buch, warum wir Wassermangel oft nicht spüren und Durstsignale des Körpers falsch interpretieren, und auch, warum das Trinken von Kaffee, Schwarztee, Bier und Cola mit Austrocknung zu tun haben.
Fereydoon Batmanghelidj, 1931 in Teheran geboren, kam nach einem Medizin-Studium in Großbritannien 1979, kurz vor der Revolution im Iran in sein Heimatland zurück. Die Revolutionsregierung steckte ihn aber ins Gefängnis, wo er als Arzt für die anderen Gefangenen tätig war. Seine Patienten behandelte er dort meistens nur mit Wasser, da er keinerlei Medikamente hatte. In der Folgezeit befasste er sich daraufhin mit der Erforschung der medizinischen Wirkung von Wasser.
1982, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, floh er in die USA und begann dort, seine Erkenntnisse in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Er schrieb mehrere Bücher (z. B. „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!“ oder „Heilung von innen mit Wasser und Salz“).
Will man Dr. Batmanghelidj folgen, sollte immer zunächst geprüft werden, ob bei einem Kranken die eigentliche Ursache in einer Störung des Wasserhaushalts liegt. Erst danach sollten andere Auslöser in Betracht gezogen werden. Seines Erachtens kann Wasser viele Krankheiten verhindern, lindern und heilen.
• Datei:
ErnaehrungWasser.pdf