Kurzmeldungen

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DIN-Ausschuss legt DIN 18040-1 vor
Wie Mainz (kobinet 09.03.10) mitteilt. Nach rund 12 Jahren Arbeit und zwei gescheiterten Normentwürfen ist es endlich geschafft. Der DIN-Ausschuss für barrierefreies Bauen hat auf seiner Sitzung Anfang März endgültig den Teil 1 der DIN 18040 verabschiedet, der die Barrierefreiheit für öffentlich zugängliche Gebäude regelt. Dies teilte der stellvertretende Obmann des DIN-Ausschusses "Barrierefreies Bauen", Dr. Volker Sieger, den kobinet-nachrichten mit.

"Für die technische Fertigstellung der Norm müssen nun noch die bei DIN-Normen üblichen vier bis sechs Monate abgewartet werden, so dass die DIN 18040-1 voraussichtlich im Spätsommer für alle Interessierten gedruckt bzw. elektronisch zur Verfügung stehen wird. Sie ersetzt dann automatisch die DIN 18024-2 aus dem Jahr 1996. Über die Einführung der DIN 18040-1 als technische Baubestimmung entscheidet jedoch jedes Bundesland gesondert.
admin.P.B., 09.03.10

Nur die Einstellung zählt!
Der Jahresbericht "Hilfen für schwerbehinderte Menschen im Beruf" informiert über die Arbeit der deutschen Integrationsämter im Berichtsjahr 2008/2009 sowie über die Entwicklung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt erste negative Auswirkungen auf die Beschäftigung schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
• Link: weitere Informationen hier zum Jahresbericht 2008/2009:

Anspruch auf Inklusion umsetzen!
Vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen betonten die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder, auf der 86. Arbeits- und Sozailministerkonferenz am 25. und 26. November 2009 in Berchtesgaden, den Gedanken der Inklusion und bekräftigten, dass ein Anspruch auf ein inklusives Leben bereits im Kindes- und Jugendalter besteht. Dazu müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen gesetzt werden.
admin.P.B. 12.02.10
• Datei: ergebnis-asmk2009.pdf

Barrierefreien Wohnraum schaffen
Die 86. Arbeits- und Sozialministerkonferenz ( am 25. und 26. Nov. 2009 ) hat vor dem Hintergrund des demografischen Wandels der Gesellschaft und dem Ziel des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgestellt, um ein Leben von Menschen mit Behinderungen in der Gemeinschaft zu ermöglichen, das bestehende Wohnangebot diesen Anforderungen in vielen Bereichen noch nicht gerecht wird. Daher sind weitere Aktivitäten zur Schaffung barrierefreien Wohnraums notwendig.
admin.P.B. 12.02.10

Kostenfaktor - chronisch Krank nicht erwünscht!
Gerade haben wir am 27.01.2010 in der Tiergartenstrasse 4 einen Kranz für die behinderten und chronisch Kranken Menschen niedergelegt, die auch aus "Kostengründen" in der NS- Zeit umgebracht wurden. Nun lese ich im Zusammenhang mit den von der GBK Köln angekündigten Beitragserhöhungen die menschenverachtenden Äußerungen, die den Tatbestand der Hetze und der Diskriminierung gegen chronisch kranke und behinderte Menschen erfüllen.
Es darf in unserem Sozialen Rechtsstaat nicht sein, dass der Vorstand einer Krankenkasse eine Beitragserhöhung mit der chronischen Erkrankung eines ihrer Mitglieder - in diesem Fall einem Kind von neun Jahren rechtfertigt!
Hinzu kommt die schwere Verletzung des Datenschutzes durch Nennung der Krankheit, des Geschlechts und des Alters des Kindes.
Unsere Mitglieder sind zurecht empört und fordern von den Verantwortlichen eine Entschuldigung und die Ächtung solcher Aussagen.  
Dr. Jlja Seifert, Vorsitzender des ABID, 05.02.2010

• Link: Lesen Sie den Bericht in der ksta

• Datei: PE_01-2010_Unverschaemte_Diskriminierung.pdf

Bild: ABiD / Foto: Dr. Turber

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Behinderte Menschen am Gedenktag nicht vergessen!
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute, am 27.01.2010, dem Holocaust-Gedenktag in der Tiergartenstrasse 4 in Berlin daran erinnert, dass Menschen mit Behinderungen zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus in Deutschland gehörten.
"Es darf in Deutschland nie wieder eine Ideologie um sich greifen, die Menschen mit Behinderungen das Lebensrecht abspricht. Anfängen bei bioethischen Themen, bei denen versucht wird, zu enttabuisieren und menschliches Leben zu relativieren, muss entschieden entgegengetreten werden".
Unser Verband legte an der Gedenktafel in der Tiergartenstrasse 4 einen Kranz nieder, zur Erinnerung und zur Mahnung an die behinderten Menschen, die von „ihren“ NS – Ärzten und Schwestern ermordet wurden. Im Schneetreiben war die Gedenktafel nur schwer auszumachen.
Wir hoffen an diesem Tag, dass die geplante Neugestaltung des Gedenkortes vom Berliner Senat unterstützt wird.  
admin.pb.28.01.2010

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Mit neuem Mut - ins Neue Jahr
Das Jahr 2010 ist von der EU zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ erklärt worden. Die Bundesregierung reagiert darauf mit einem Nationalen Strategieplan und fordert die Länder, Organisationen und Behindertenverbände auf, sich mit unterschiedlichen Aktionen daran zu beteiligen.
In unserer Gesellschaft treffen trotz ( oder auch wegen ) unterschiedlicher Reformen in den sozialen Sicherungssystemen, die existenziellen Risiken wie Krankheit, Unfall, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Pflegebedürftigkeit und Alter die Menschen mit Handicaps und deren Angehörige besonders hart. Sie leiden damit häufig unter Armut und Ausgrenzung und müssen sich in besonders schwierigen Lebenslagen zu Recht finden!
Das nationale Motto für das EJ 2010 in Deutschland lautet: „Mit neuem Mut!“    
ohne Kommentar admin.P.B. 31.12.09

• Link: http:://www.ej2010.de

• Datei: 2009__10__19__beschluss__eu.pdf

Empirische Studie - Diskriminierung in Deutschland
Auch nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Jahr 2006 bleiben viele Fragen im Bereich des Antidiskriminierungsrechts in Deutschland offen.
Zur Erforschung der gesellschaftlichen Realität von Diskriminierung führt das Institut für Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung an der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Hubert Rottleuthner zusammen mit Prof. Dr. Matthias Mahlmann ( rechtswissenschaftliches Institut der Universität Zürich ) eine empirische Studie zu dem Thema "Realität der Diskriminierung in Deutschland - Vermutungen und Fakten" durch. Das Forschungsprojekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms PROGRESS, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Freien Universität Berlin gefördert.
admin.PB. eingestellt am 07.01.10
Quelle:  
• Link: http://www.diskriminierung-in-deutschland.de

14. Rollstuhltanzfest in Neubrandenburg
Am Sonnabend, dem 24. Oktober, fanden am Vormittag die Landesmeisterschaften und am Abend das große Rollstuhltanzfest in der ausverkauften Stadthalle statt. Das Tanzfest wurde auch in diesem Jahr vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland e.V. und von der AOK mit 5000,00 € unterstützt. Dafür herzlichen Dank!
admin.P:B: 26.10.09
• Datei: Rolli09Nordkurier.pdf

Sekundengenaue Pflege
Eine neue Richtlinie zur Pflegebedarfsfeststellung hat die CDU/CSU/SPD Koalition vor der 17. Bundestagswahl im August 2009 beschlossen.
Die neuen Richtlinien zur Begutachtung des Pflegebedarfes nach dem SGB XI (Pflegeversicherung) sind damit in Kraft! Eine nutzerfreundliche Bedarfsfeststellung ist mit dieser Richtlinie jedoch nicht möglich!
admin.P.B., eingestellt 15.10.09

• Datei: BRi_Pflege_090608.pdf

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