Sekundengenaue PflegeEine neue Richtlinie zur Pflegebedarfsfeststellung hat die CDU/CSU/SPD Koalition vor der 17. Bundestagswahl im August 2009 beschlossen.
Die neuen Richtlinien zur Begutachtung des Pflegebedarfes nach dem SGB XI (Pflegeversicherung) sind damit in Kraft! Eine nutzerfreundliche Bedarfsfeststellung ist mit dieser Richtlinie jedoch nicht möglich!
admin.P.B., eingestellt 15.10.09
• Datei:
BRi_Pflege_090608.pdf
Barrierefreier Arztbesuch - kaum möglich!Jeder Bundesbürger kann seinen Arzt frei auswählen, seine Praxis betreten und dort als mündiger Patient behandelt werden! Was für viele Menschen als selbstverständlich gilt, trifft für Menschen mit Behinderungen nicht zu. Diese Diskrepanz wurde am 30. September 2009 auf dem Jour Fixe in der Villa Donnersmarck zum Thema „Barrierefreier Arztbesuch“ bedrückend deutlich.
admin.P.B. 05.10.09
• Link:
http://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2009/nachbericht-jour-fixe-barrierefreie-arztpraxen.print.html
Kostenfreie Rufnummer - für bundesweite OpferhilfeAm 1. Oktober 2009 erfolgte der offizielle Start des neuen Opfer-Telefon des
WEISSEN RINGS. Die bundesweite Opferschutzorganisation intensiviert damit
ihr Angebot in Sachen "Schnelle Hilfe für Kriminalitätsopfer". Es löst die
bisherige Rufnummer des Info-Telefons nach einer Übergangsphase ab. Jeder
sollte sich die für den Anrufer kostenfreie Rufnummer sofort notieren:
Opfer-Telefon 0800 0800 343
Der WEISSE RING hat seit 1976 mit derzeit 420 Anlaufstellen ein bundesweites
Hilfsnetz für Kriminalitätsopfer aufbauen können. Mehr als 3.000
ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Opfern und
ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite, leisten menschlichen Beistand und
persönliche Betreuung, geben Hilfestellung im Umgang mit den Behörden und
helfen den Geschädigten auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der
Tatfolgen.
admin.PB. eingestellt am 05.10.09
• Link:
weitere Informationen zum Wesssen Ring hier:
Memoradum der DGSPSehr geehrte Leserinnen und Leser,
die DGSP befasst sich seit ca. zwei Jahren intensiv mit dem Thema der Anwendung von Antipsychotika bei der Behandlung psychisch erkrankter Menschen. Innerhalb unserer Fach- und Mitgliederzeitschrift „Soziale Psychiatrie“ wurde das Thema aus den unterschiedlichen Perspektiven der in der Psychiatrie Tätigen und der von der Psychiatrie Betroffenen betrachtet.
Im Rahmen von mehreren regionalen wie bundesweiten interdisziplinären Tagungsveranstaltungen der DGSP unter Beteilung von psychiatrieerfahrenen Menschen und deren Angehörigen wurde über die Anwendung von Antipsychotika ausführlich diskutiert.
Die DGSP führte im März 2009 eine verbandsübergreifende Expertenrunde zu dem Thema in Köln durch, um die bis dahin vorliegenden Positionen und Forderungen zu bewerten.
Das vorliegende Papier ist das aktuelle Ergebnis dieser ca. zweijährigen intensiven Auseinandersetzung aus Sicht unseres Verbandes. Es will zum weiteren Diskurs in dieser für psychisch erkrankte Menschen wichtigen Frage anregen.
Wir bitten Sie, uns Ihre Kritik und Ihre Anregungen zu diesem Positionspapier mitzuteilen.
Vielen Dank!
Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. Der Geschäftsführende Vorstand
Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. – DGSP –
zur Anwendung von Antipsychotika
veröffentlicht durch den Geschäftsführenden Vorstand der DGSP anlässlich der Tagung
„Richtig eingestellt? Gratwanderung Neuroleptika!“
am 24. September 2009 in Berlin
Stand 15. September 2009
Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
Zeltinger Str. 9
51069 Köln
Tel.: (02 21) 51 10 02
Fax: (02 21) 52 99 03
E-Mail: dgsp@netcologne.de
• Datei:
Memorandum_der_DGSP.pdf
Ärzte verweigern Behandlung aus KostengründenQuelle: Spiegel, 12.06.09 Bericht Von Christoph Seidler
77 Prozent der deutschen Klinikärzte haben ihren Patienten schon einmal sinnvolle Behandlungen verweigert - aus Kostengründen, wie eine Umfrage der Uni Tübingen ergab. Das Gesundheitsministerium bestreitet, dass das Problem überhaupt existiert.
Niemand ist gern krank. Und wer mit Gesundheitsproblemen im Krankenhaus liegen muss, hofft - natürlich - auf die optimale Behandlung. Eine neue Studie legt nun aber nahe, dass Patienten diese hierzulande längst nicht immer bekommen. Ein Team von Medizinethikern hat im vergangenen Jahr einen Fragebogen an mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Intensivmediziner und Kardiologen verschickt. In der aktuellen Ausgabe der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift" berichten die Wissenschaftler von den Ergebnissen - und die sind alles andere als beruhigend. Von den 507 Klinikärzten, die den Fragebogen beantwortet haben, gaben 77 Prozent an, sie hätten einem Patienten bereits eine sinnvolle Behandlung aus Kostengründen vorenthalten.
eingestellt admin.PB.12.06.09
• Link:
Lesen Sie hier den ganzen Bericht im "Spiegel"
Pflege ohne Diktat der Kostenneutralität reformierenJena (kobinet) Nach der Vorlage des Umsetzungsberichtes des Beirats zur Überprüfung des Pflegebegriffs fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland - ISL e.V., dass die Neuordnung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs nicht unter dem Diktat der Kostenneutralität steht. Die ISL fordert einen umfassenden Anspruchs auf "Soziale Teilhabe", der die gegenwärtigen verstreuten Ansprüche auf Eingliederungshilfe, Pflege und Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zusammenfasst. Uwe Frevert: "Die Leistungen müssen einkommens- und vermögensunabhängig erbracht werden. Soziale Teilhabe muss bedarfsgerecht erbracht werden und es darf keine Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechtes geben." Es geht um "einen umfassenden Anspruch auf Persönliche Assistenz, ein nach nachvollziehbaren Kriterien gestaffeltes Teilhabegeld und umfassende Regelungen zur Schaffung von barrierefreiem Wohnraum". Nur so sei eine wirkliche Umkehr in der Pflege hin zu Selbstbestimmung und Teilhabe zu erreichen.
Quelle: Kobinet 09.06.09 eingestellt:admin.PB.
• Link:
Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
Verbraucherschutz beim Persönlichen BudgetBeim Persönlichen Budget muss der Vertragsgestaltung zwischen Leistungserbringer und Leistungsberechtigtem auch unter dem Aspekt Verbraucherschutz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das stellt der Stuttgarter Rechtsanwalt Prof. Dr. Stefan Schick in einem Beitrag für die Zeitschrift "Blätter der Wohlfahrtspflege" fest.
admin.PB. 03.06.09
Lesen Sie hier den Beitrag:
• Datei:
Schick_Vertraege.pdf
KFW Bank fördert Abbau von BarrierenQuelle: Kobinet 02.04.2009 - 06:07
Mainz (kobinet) Die bundeseigene KfW Bankengruppe hat unter dem Titel "Altersgerecht wohnen" ein neues Programm zur Finanzierung der Barrierereduzierung aufgelegt, das auch für jüngere behinderte Menschen genutzt werden kann. Das Programm wurde gestern gestartet.
Die Maßnahmen zur Barrierereduzierung werden pro Wohneinheit mit bis zu 50.000 Euro finanziert, eine Komplettfinanzierung ist möglich. Die barrierereduzierenden Maßnahmen orientieren sich an der DIN 18040 Teil 2. Das beinhaltet unter anderem den Gebäudezugang durch Überwindung von Stufen, den Bonuszugang durch Einbau von Aufzügen, Türen mit Kraftverstärkung, die Verbreiterung von Türen, die Vergrößerung von Bädern, die Schaffung von Bewegungsflächen, das Anpassen der Elektroinstallation usw. Auch die Außenanlagen können mit dem Förderprogramm barrierefrei gestaltet werden.
Diese erfreuliche Nachricht geht mit einem kleinen Hemmnis einher, ausführliche Informationen über das Förderprogramm sind auf der umfänglichen Homepage der KfW nur schlecht zu finden. Sie können deshalb über den untenstehenden Link den Homepageauszug mit ausführlicher Erläuterung öffnen. hpt
admin.PB.05.04.09
• Link:
weitere Informationen hier
Fragen zum Persönlichen Budget?Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales produziert eine neue DVD zum Thema Persönliches Budget, auf der konkrete Beispiele aus dem Alltag aufzeigen werden. In einem weiteren Teil dieser DVD wird zusätzlich ein Interview mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Thönnes veröffentlicht, in dem er Fragen beantwortet. Dazu können Fragen bis zum 15. März 2009 eingesendet werden an die E-Mail-Adresse: budget@bmas.bund.de.
Die Fragen und Antworten werden verfilmt und auf einer DVD im April 2009 veröffentlicht.
Quelle: BMAS admin.PB.09.03.09
• Link:
weitere Informationen hier
Kranke ArbeitnehmerBerlin: (AOK-Bundesverband /WIdO)
Die 9,7 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmer waren 2008 im Schnitt 17,0 Tage krankgeschrieben. Das ist gegenüber 2007 ein Anstieg um 3,2 Prozent. Damals fehlte jeder Arbeitnehmer durchschnittlich 16,3 Tage, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Mittwoch (25. Februar) mitteilt. Der Krankenstand erhöhte sich von 4,5 Prozent auf 4,6 Prozent im Jahr 2008. Damit setzt sich der Anstieg des Krankenstands seit dem Tiefststand 2006 fort. Der WIdO-Analyse zufolge war 2008 mehr als die Hälfte der AOK-versicherten Arbeitnehmer (52,9 Prozent) mindestens einmal krankgeschrieben. ...
Die 6-seitige Pressemitteilung mit Statistiken aus dem Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) findet man unter:
• Link:
weitere Informationen hier